Vaudou | Vodun: African Voodoo

Fondation Cartier, Paris. Fondation Cartier 2011. Beiträge von Jacques Kerchache, Marc Augé, Gabin Djimassé et al. Englisch, Französisch. 236 Seiten, 150 Abb. 24 x 32 cm. 1,9 kg. Fester Einband. 9782869250932. art-13901
statt 55,00€ 19,95
Figuren, Puppen, Schmuck und Fetische sind fester Bestandteil des Voodoo-Kults. Die Ausstellung in der Fondation Cartier pour l’art contemporain in Paris zeigt eine erlesene Auswahl an 100 Stücken aus Togo und Benin, die dieses Katalogbuch bebildern und einen umfassenden Überblick über die Voodoo-Kulturgeschichte geben.

In der Sprache der Ewe bedeutet Voodoo soviel wie Schutzgeist. Die Suche nach Abwendung von Unheil oder das Spenden von Heilkräften spielen im Leben der Glaubensmitglieder eine zentrale Rolle und prägen das künstlerische Schaffen. Aus verschiedenen Materialien wie Holz, Knochen, Muscheln, Kordeln und Gewebefasern wurden in Westafrika eine Vielzahl von anthropomorphen Skulpturen, Schmuckstücken und Fetischen gefertigt, die bei Riten eingesetzt werden und je nach Funktion unterschiedlichste Facetten zeigen – geheimnisvoll und schön bis zu kämpferisch und furchteinflößend.

Anne und Jacques Kerchache haben in Togo und Benin eine Vielzahl repräsentativer Stücke gesammelt, die die Gebräuche des Kults spiegeln und Einflüsse der afrikanischen, karibischen und westlichen Welt auf­zeigen. Über drei Monate lang foto­grafierte Yuji Ono die Exponate, 200 seiner Fotografien samt Aufnahmen und persönlichen Texten von Jacques Kerchache führen seine Leidenschaft für afrikanische Bildhauer- und Voodoo-Kunst vor Augen. Renommierte Experten wie Suzanne Preston Blier, Gabin Djimassé, Marc Augé und der haitianische Künstler Patrick Vilaire zeigen neue kultur­geschichtliche Erkenntnisse zu Voodoo auf und geben einen umfassenden Überblick zum Thema.