Sammler, Pilger, Wegbereiter

Die Sammlung des Prinzen Johann Georg von Sachsen. Birgit Heide, Andreas Thiel. Ausst'publikation. Landesmuseum Mainz. Verlag Philipp von Zabern 2004. Beiträge von E. Jürgen Zöllner, Prinz Alexander von Sachsen, Judith Oexle et al. Deutsch. 324 Seiten, 482 Abb. (davon 138 farbig und 344 s/w). 21,7 x 30,4 cm. 1,7 kg. Fester Einband. 9783805334471. art-15367
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Prinz Johann Georg, Herzog zu Sachsen, war der Bruder des letzten Königs von Sachsen. Sein großes Kunstinteresse, seine soziale Stellung und vor allem seine streng katholische Erziehung, veranlassten ihn, zahlreiche Reisen und Pilgerfahrten in die europäischen Nachbarländer, nach Russland, Griechenland und in den Vorderen Orient zu unternehmen.

Auf jeder Reise erwarb er viele Kunstwerke, verschiedene Aegyptiaca, darunter Uschebtifiguren, Mumienkartonagen und Mumienporträts, Terrakotten und schwarz- und rotfigurig bemalte Vasen aus griechisch-römischer Zeit, Grabreliefs aus Palmyra sowie koptische Textilien. Der spätantiken, byzantinischen und frühislamischen Zeit gehören koptische Plastiken, Weihrauchgefäße, Menasampullen, Brotstempel, Lampe, Kreuze, silbernes und bronzenes Kultgerät orthodoxer Kirchen an. Seine Liebe gehörte stets auch den Ikonen, die Prinz Johann Georg während seiner Aufenthalte in Russland, Griechenland, Konstantinopel, Kreta, Palästina, Ägypten und Italien zusammentrug.

Dieser opulent gestaltete Katalog bietet einen einzigartigen in diesen reichen Kunstschatz.