Franz Marc – Zwischen Utopie und Apokalypse

Cathrin Klingsöhr-Leroy (Hrsg.). Ausst'publikation. Franz Marc Museum, Kochel am See. Sieveking 2016. Beiträge von Oliver Kase, Andrea von Hedenström, Lynette Roth et al. Deutsch. 160 Seiten, 124 Abb. 24 x 24,5 cm. 940 g. Fester Einband mit Schutzumschlag. 9783944874432. art-19654
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Franz Marc (1880 – 1916) gilt wie kaum ein anderer als Botschafter der Moderne. Seine Tierbilder haben sich in ein kollektives Gedächtnis eingeprägt und stehen für den Aufbruch der Kunst in eine neue Epoche. In ihrer scheinbaren Idylle boten die farbenfrohen Werke Marcs einen erleichterten Zugang zu einer neuen Farb- und Formensprache und bereiteten den Boden zur Akzeptanz von Abstraktion und Deformation im Kunstverständnis der Nachkriegszeit. Bis heute halten die große Popularität und Faszination für den Künstler an.

Mit zahlreichen Abbildungen, teils unveröffentlichten Fotos und biografischen Details bringt uns die vorliegende Publikation die Person und das Werk Franz Marcs näher. Dabei stellt sie drei Hauptwerke des Malers in den Fokus: Weidende Pferde IV (Die roten Pferde, 1911), Das arme Land Tirol (1913) und Kämpfende Formen (1914).

Anhand von Skizzen, Studien und parallel entstandenen Werken werden diese Arbeiten – auf Grundlage des aktuellen Forschungsstands – neu beleuchtet: Welche waren Franz Marcs Vorbilder? Wie kam er zu seinen sich stets wiederholenden kompositorischen Prinzipien? Was bedeutete der Krieg für Leben und Werk des Künstlers? Warum mündete sein Œuvre in der Abstraktion?