Kris Martin

Nina Höke, Alexander Sies (Hrsg.). Kettler 2008. Beiträge von Jessica Morgan, Neville Wakefield, Vincent Honoré et al. Englisch, Deutsch. 238 Seiten, 133 Abb. 23,5 x 30,5 cm. 1,7 kg. Leinen. 9783941100077. art-15926
statt 49,00€ 19,95
Das leinengebundene Buch von Kris Martin umfasst 240 Seiten, in denen die wichtigsten Arbeiten des belgischen Künstlers aus den Jahren 2005 bis 2008 präsentiert werden. Die Arbeiten werden von erläuternden Texten begleitet, die von Jessica Morgan (Tate Modern, London), Neville Wakefield (P.S.1 MoMA, New York), Vincent Honoré (David Roberts Collection, London) und von Jens Hoffmann (Wattis Institute, San Francisco) verfasst wurden.

Kris Martin gehört zu den spannendsten Künstlern seiner Generation. Sein Werk konzentriert sich fast ausschließlich auf die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz und der Nähe des Lebens zum Tod. Eine seiner bekanntesten Arbeiten Mandi III (2003), eine Ankunfts- und Abflugtafel, deren klappernden, schwarzen Plättchen keine Information liefern, zeigt auf anschauliche Weise, dass am Ende nur eine Bestimmung steht. Ein anderes Werk, Still alive (2005), eine versilberte Bronze Nachbildung des eigenen Schädels des Künstlers, ist eine morbide, wenn auch edle, Andeutung auf das, was mit Sicherheit vergehen muss. Seine Arbeiten lenken die Aufmerksamkeit oft auf die Vergänglichkeit und, im Sinne der jahrhunderten langen Tradition des memento mori, rufen sie beim Betrachter die Erinnerung an den unvermeidlichen Tod hervor. Statt bedrohlich zu sein, reflektieren seine skulpturalen Arbeiten und Zeichnungen die Zerbrechlichkeit des Lebens mit scharfer Simplizität, Humor und Anmut.