Fluxus! ›Antikunst‹ ist auch Kunst

50 Jahre Fluxus. Ausst'publikation. Staatsgalerie Stuttgart. Snoeck 2012. Beiträge von Steffen Egle, Werner Esser, Bettina Kunz. Deutsch. 156 Seiten, mit 80 farb. Abb. 21 x 29,7 cm. 750 g. Broschur. 9783864420320. art-12895
statt 29,80€ 9,95
Die ›Antikunst‹ FLUXUS hat längst ihren Platz in den Museen gefunden. Und doch erweist sich der für FLUXUS charakteristische Versuch, die Grenzen zwischen Kunst und Alltag zu verwischen, noch immer als hochgradig spannungsvoll und regt bis heute zum Nachdenken an, was wir unter Kunst verstehen.

Der Katalog »Fluxus! ›Antikunst‹ ist auch Kunst« beleuchtet zentrale Themenbereiche und künstlerische Anliegen der FLUXUS-Bewegung und geht der charakteristischen ›Antiästhetik‹ dieser Kunst nach.

Präsentiert wird eine Auswahl an Exponaten aus den reichen Beständen des Archivs Sohm der Staatsgalerie. Den Auftakt macht George Maciunas, der FLUXUS nicht nur seinen Namen und sein optisches Erscheinungsbild gab, sondern die Strömung auch zu organisieren suchte. Seine nicht unumstrittene Rolle als ‚Mr. Fluxus’ wird gleichzeitig zur Diskussion gestellt, indem ihm mit Wolf Vostell ein weiterer bedeutender Mittler intermediärer Kunstformen gegenübergestellt wird.

Wichtige Impulsgeber für die Entwicklung intermediärer Kunstformen waren: George Brecht, Robert Filliou, Dick Higgins, Alison Knowles, Arthur Köpcke, Yoko Ono, Nam June Paik, Ben Patterson, Takako Saito, Mieko Shiomi, Ben Vautier, Wolf Vostell und Robert Watts.