Caspar Wolf

and the Aesthetic Conquest of Nature. Ausst'publikation. Kunstmuseum Basel. Hatje Cantz 2014. Beiträge von Andreas Beyer, Bodo Brinkmann, Victoria van der Brüggen et al. Englisch. 232 Seiten, 182 Abb. 22,5 x 26,5 cm. 1,2 kg. Fester Einband. 9783775738330. art-15751
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Ein Pionier der Hochgebirgsmalerei und Vorläufer der Romantik wird neu entdeckt:

Die Alpen als grandioses Naturspektakel – diese Sicht ist erstaunlich neu. Erst im 18. Jahrhundert begann man, schroffe Gebirgszüge als „erhaben“ und ästhe­tisch zu empfinden. Der Schweizer Landschaftsmaler Caspar Wolf (1735–1783) war einer der ersten, der sich auf ausgedehnten Streifzügen die noch weitgehend unerschlossene Alpenwelt als künstlerisches Sujet er­oberte. Der in Süddeutschland und Paris ausgebildete Wolf wurde mit einer umfassenden Bilderserie über die Schweizer Alpen beauftragt, die er in den Jahren von 1773 bis 1779 umsetzte. Im Atelier komponierte der Künstler aus direkt vor Ort entstandenen Natur­studien rund 180 imposante Gemälde.

Die Publikation zeigt, wie er dabei das Gesehene nach ästhetischen Kriterien umformte: In den furiosen Bildschöpfungen versperren riesige Felsbrocken, tosende Wildbäche und Gletscher den Weg, oder aber gewaltige Panora­men tun sich auf, vor denen der staunende Mensch als winzige Figur erscheint.