Maillol

Ausst'publikation. Fundació Caixa Catalunya. La Pedrera 2009. Beiträge von Jean Clair, Bertrand Lorquin, Michael Peppiatt et al. Spanisch. 257 Seiten, mit zahlr. Abb. 22,8 x 27,5 cm. 1,2 kg. Broschur. 9788492721108. art-09827
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Maillol entschied sich sehr früh Maler zu werden und zog 1881 nach Paris, um Kunst zu studieren. Nach mehreren Anläufen wurde er erst 1885 an der École des Beaux-Arts angenommen und studierte dort unter Jean-Léon Gérôme und Alexandre Cabanel. Seine frühen Bilder zeigen den Einfluss seiner Zeitgenossen Pierre Puvis de Chavannes und Paul Gauguin.

1895 begann er, kleine Terrakotta-Skulpturen zu formen und sich auf die Bildhauerei zu konzentrieren. In dieser Zeit war seine Ehefrau Clotilde Narcis sein Idealmodell und ihr Typ sowie ihre Proportionen wurden für ihn wegweisend.

Thema von Maillols reifem Werk ist der weibliche Körper, ausgehend von einer klassischen Betonung klarer Formen. Der figurative Stil seiner großen Bronzen wird als ein wichtiger Vorläufer der später folgenden Reduzierungen und Abstraktionen eines Constantin Brancusi, Henry Moore oder Alberto Giacometti angesehen.

Der Katalog bietet einen eindrucksvollen Überblick über das Gesamtwerk Maillols. Er präsentiert die verschiedenen Schaffensphasen und die Vielfalt der Arbeiten des Künstlers – von seinen Skulpturen bis zu seinen bisher wenig bekannten Gemälden und Zeichnungen.