Surrealism and Non–Western Art. A Family Resemblance

Ausst'publikation. Fondation Pierre Arnaud. Hatje Cantz 2014. Beiträge von Dominique Berthet, Valentine Plisnier, Sophie Leclercq et al. Englisch. 336 Seiten, 344 Abb. 18,1 x 24 cm. 954 g. Klappenbroschur. 9783775737593. art-12885
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Die Surrealisten suchten nach Bezugspunkten für ihr neu zu erschaffendes künstlerisches Universum und fanden sie unter anderem in den Kultgegenständen indigener Völker, die als Kunstwerke damals noch kaum entdeckt waren.

Authentisch, trauminspiriert, von mystischer Ausdruckskraft und mit magischem Potenzial – in den fantastischen Objekten aus Amazonien, Ozeanien und Afrika, in den Skulpturen der Indianer und der Inuit, oder auch in präkolumbianischen Fundstücken erkannten die Künstler des Surrealismus eine dem Imaginären gegenüber verwandte Haltung, die sie für die eigene Kreativität nutzten.

Die facettenreiche Publikation stellt spektakuläre indigene Objekte und einzigartige Werke von rund 50 Surrealisten in einen Dialog und fragt auch, wie sich die Wahrnehmung ethnischer Kunst in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat. Ingrid Beytrison Comina unterstreicht in ihrem Essay die Bedeutung, die André Bretons umfassende ethnologische Sammlung in seinen Atelierräumen für den Surrealismus hatte.