Italienische Majolika aus Goethes Besitz

Johanna Lessmann. Arnoldsche 2015. Beiträge von Christiane Holm, Susanne Netzer. Deutsch. 320 Seiten, 311 Abb. (davon 311 farbig). 22 x 28 cm. 1,7 kg. Fester Einband. 9783897903869. art-20840
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Für Johann Wolfgang von Goethe lag der Reiz italienischer Majoliken in den Themen ihrer Bemalung, insbesondere denen aus der griechisch-römischen Mythologie. Sie erschienen ihm wie ein Abglanz der Kunst der Renaissance. Die vorliegende Publikation präsentiert alle Exemplare seiner Majolika-Sammlung fachkundig bearbeitet und in großformatigen Abbildungen.

„Heiteren Genuß“ bot Johann Wolfgang von Goethe seine Sammlung italienischer Majoliken, zinnglasierter Irdenware, bemalt in kräftigen Scharffeuerfarben mit biblischen, mythologischen und historischen Themen. Zu seinen umfangreichen Kunstsammlungen gehört daher auch ein Bestand von insgesamt 97 Majoliken, die in seinem ehemaligen Wohnhaus am Frauenplan in Weimar bis heute erhalten sind.

Die vorliegende Publikation bietet nach einer unveröffentlichten Erfassung der Sammlung 1958 die erste umfassende kunsthistorische Untersuchung der einzelnen Objekte auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse. Dargestellt ist darüber hinaus die Provenienz der Majoliken, die Goethe zwischen ca. 1800 und 1830 vor allem aus Nürnberg erwarb. Hierbei spielen die Beziehungen zwischen Venedig und den süddeutschen Handelszentren eine wichtige Rolle, so dass sich neue Einsichten in den Handel mit Majolika eröffnen.