25 Jahre Kunsthalle Emden

Sammlung Henri Nannen und Überraschungsgäste. Katharina Henkel (Hrsg.). Ausst'publikation. Kunsthalle Emden. Hirmer 2011. Beiträge von Bernd Ebert, Gerhard Finckh, Andrea Firmenich et al. Deutsch. 312 Seiten, 180 Abb. (davon 180 farbig). 24,5 x 28,5 cm. 2,0 kg. Fester Einband. 9783777445410. art-27658
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Als Hommage an Henri Nannen zeigt die Jubiläumsausstellung 83 Werke aus dessen ursprünglicher Sammlung – jedes Werk symbolisiert eines seiner Lebensjahre. Die ausgewählten Stücke – unter anderem von Emil Nolde, Oskar Kokoschka und Otto Dix – lagen ihm besonders am Herzen. Ihnen stehen ebenso viele hochkarätige Leihgaben aus in- und ausländischen Museen oder Privatsammlungen gegenüber, unter anderem von Edvard Munch, Giovanni Battista Piranesi oder Wassily Kandinsky.

Je ein »Bewohner« und ein »Geburtstagsgast« der Kunsthalle Emden bilden ein Paar und treten in einen ungewöhnlichen Dialog – mal ernsthaft, mal ironisch, mal humorvoll und damit ganz im Sinn von Henri Nannen. Die so entstehenden Beziehungen lösen die Werke aus ihrem kunstgeschichtlichen Kontext und rücken sie in einen neuen, außergewöhnlichen Zusammenhang. Sie regen die Betrachter an, die Kunst mit den eigenen Sinnen zu erfassen, Gemeinsamkeiten oder Kontraste der Paare zu identifizieren und nach individuellen Kriterien zu bewerten.

Die Kunsthalle Emden: ein Haus für die Kunst von Henri Nannen
Ein Haus für seine Bilder bauen – das war die Vision von Henri Nannen, als er 1983 zusammen mit seiner späteren Frau Eske begann, die Kunsthalle in Emden zu planen. Für den Bau spendete er sein gesamtes Vermögen. „Ich habe immer nur gesammelt, was Lust in mir erweckt hat oder was mich bis unter die Haut schmerzte, was mich freute, aber auch wütend machte“ – die Kunsthalle Emden präsentiert nicht nur einen Spiegel des Kunstverständnisses, sondern auch des Charakters von Henri Nannen.