Marcel Broodthaers – Eine Retrospektive

Christophe Cherix & Manuel Borja-Villel (Hrsg.). Ausst'publikation. K21, Düsseldorf/MoMA, New York. Verlag der Buchhandlung Walther König 2016. Beiträge von Benjamin H.D. Buchloh, Cathleen Chaffee, Jean-François Chevrier et al. Deutsch. 352 Seiten, 450 Abb. 24 x 30,5 cm. 2,3 kg. Fester Einband. 9783863359003. art-14178
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Marcel Broodthaers (1924-1975) ist ein "Künstler für Künstler" (an artist's artist). Sein Einfluß auf die jüngere Kunstgeschichte ist nicht zu überschätzen.

Sein "Musée d'Art Moderne" war eines der Highlights auf der legendären Szeemann-documenta 5, 1972. Broodthaers war Dichter, Künstler, Fotograf, Filmemacher, Kritiker, Lehrer, Sammler, Antiquar, Galerist, Kurator und Museumsdirektor. 1963 beschließt der Dichter, bildender Künstler zu werden. Nie jedoch verliert er seine Verbindung zu Sprache und Poesie. In seiner poetischen Auseinandersetzung mit der Ordnung der Dinge fokussiert er das Objekt in seiner Räumlichkeit und Materialität. Sein Werk voller Poesie ist eine wesentliche Brücke zwischen Klassischer Moderne und Kunst der Gegenwart.

Trotz einiger großer Ausstellungen - die Kataloge sind sämtlich vergriffen - blieb bisher die Kenntnis über sein Werk den Spezialisten vorbehalten. In der jetzt erscheinenden Monografie, herausgegeben vom New Yorker MoMA und ausgestattet mit mehr als 500 meist farbigen Abbildungen, präsentieren und erläutern renommierte Autoren zum ersten Mal das gesamte Oeuvre.